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Lama Arten – Entdecke die faszinierenden Neuweltkameliden

22. Januar 2026

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Finde heraus, welche Lama Arten es gibt und was sie einzigartig macht

Lamas, Alpakas, Guanakos und Vikunjas – sie alle gehören zu den Neuweltkameliden und sind wahre Überlebenskünstler der Anden. Ob als Lasttier, Wolllieferant oder wildlebendes Tier: Jede Art hat ihre eigenen Besonderheiten.

Das erfährst du in diesem Artikel:

  • Die Unterschiede zwischen den Lama Arten auf einen Blick
  • Alles über Zuchttypen bei Lamas und Alpakas
  • Spannende Fakten über Wild- und Haustiere der Anden

Jetzt mehr entdecken und Lama-Wissen erweitern!

Einführung: Was sind Lama Arten?

Wenn du nach Lama Arten suchst, willst du wissen: Welche Tiere gehören dazu – und worin unterscheiden sie sich?

Zur Gruppe der Lama Arten zählen vier südamerikanische Tiere, die alle zur Familie der Neuweltkameliden gehören. Manche leben wild, andere wurden vom Menschen gezähmt. Sie unterscheiden sich in Größe, Fell, Verhalten und Nutzung.

Schnellüberblick der Lama Arten

TierKurz erklärtWild oder domestiziert?Besonderheit
LamaGroß, stark, als LasttierdomestiziertTrägt Gepäck in den Anden
AlpakaKleiner, weiche WolledomestiziertWolle für Kleidung
GuanakoWilde Urform des LamaswildLebt in Südamerikas Steppen
VikunjaKleine, elegante WildformwildFeinste Wolle der Welt

Die Familie der Neuweltkameliden

Alle Lama Arten gehören zur Familie der Neuweltkameliden – Kamel-Verwandte aus Südamerika. Anders als die Wüstenkamele leben diese Tiere in Bergen und Hochebenen.

  • Lamas und Alpakas: vom Menschen gezähmt
  • Guanakos und Vikunjas: wild in der Natur

Diese Tiere sind perfekt angepasst:

  • dichtes Fell schützt vor Kälte
  • kräftige Beine für felsiges Gelände
  • an Höhen bis 4.000 m angepasst
TierDomestiziert oder wild?Herkunft
LamadomestiziertAnden
AlpakadomestiziertAnden
GuanakowildSüdamerika
VikunjawildAnden

Lama (Lama glama) – das bekannteste Tier

Das Lama ist die bekannteste Art der Lama Arten. Schon vor über 5.000 Jahren wurde es in den Anden gezähmt. Es diente als Lasttier und lieferte Fleisch und Fell.

Merkmale

  • Größe: 1,7–1,8 m Schulterhöhe
  • Gewicht: 120–200 kg
  • Fell: dick, viele Farben
  • Charakter: neugierig, intelligent, sozial
  • Ernährung: Gräser, Kräuter, Heu

Besonderheiten:

  • sehr soziale Tiere, leben in Herden
  • können spucken, um Rangordnung zu verteidigen
  • robust und ausdauernd

Alpaka (Vicugna pacos) – der Wolllieferant

Alpakas sind kleiner als Lamas und werden vor allem für ihre feine Wolle gehalten. Sie stammen von wilden Vikunjas ab.

Merkmale

  • kleinere Größe und kürzere Beine
  • dichtes, weiches Fell
  • runde Ohren

Alpaka-Typen

  • Huacaya: flauschiges, voluminöses Vlies
  • Suri: lange, seidige Fasern

Alpakas liefern die klassische Kleidungswolle – warm, leicht und hautfreundlich.

Zuchttypen innerhalb der Lama Arten

Nicht nur zwischen den Arten, auch innerhalb von Lamas und Alpakas gibt es Zuchttypen.

Lama-Zuchttypen

  • Classic-Lama: robust, wenig Wolle, Lasttier
  • Woolly-Lama: viel Wolle, flauschiger, Faserproduktion
  • Suri-Lama: lange, glatte Fasern, selten, elegante Faser

Alpaka-Zuchttypen

  • Huacaya-Alpaka: dicht, flauschig, typische Alpakawolle
  • Suri-Alpaka: lang, glatt, edle Garne

Diese Zuchttypen zeigen, wie vielseitig die Lama Arten durch gezielte Zucht geworden sind.

Guanako (Lama guanicoe) – wilde Verwandte

Der Guanako lebt wild in Südamerikas Steppen und Bergen.

  • Leben in Herden von 10–20 Tieren
  • Ernährung: Gräser, Blätter, Kräuter
  • Können bis 4.000 m Höhe überleben
  • Beeindruckende Springer (bis 2 m)

Vikunja (Vicugna vicugna) – klein, elegant, selten

Die Vikunja liefert die feinste Wolle der Welt und ist geschützt.

  • Sehr feines, teures Vlies
  • Kleine, soziale Tiere
  • Symbol für Natur- und Artenschutz

Arten im Vergleich

ArtWissenschaftlicher NameWild/DomestiziertBesonderheit
LamaLama glamadomestiziertLasttier
AlpakaVicugna pacosdomestiziertfeine Wolle
GuanakoLama guanicoewildwildlebend
VikunjaVicugna vicugnawildextrem feine Wolle

Lebensräume & Pflege

  • Lamas & Alpakas: Hochland der Anden, domestiziert
  • Guanakos: Patagonien, trockene Ebenen
  • Vikunjas: hohe Andenregionen

Alle sind Pflanzenfresser:

  • Gräser, Kräuter, Heu
  • Wasserbedarf moderat
  • Sozialkontakt wichtig

Pflege-Tipps:

  • Zähne & Klauen kontrollieren
  • Ausreichend Platz und Weide
  • Herdenhaltung beachten

Nutzung durch den Menschen

  • Lamas: Lasttiere
  • Alpakas & Vikunjas: Wolle
  • Fleisch: traditionell in Südamerika
  • Tourismus: Lama-Wanderungen, Fotomotive

Interessante Fakten

  • Lamas spucken zur Verteidigung
  • Alpakas schlafen in Gruppen
  • Vikunjas liefern die feinste Tierwolle
  • Guanacos springen bis 2 m hoch

Häufige Mythen & Fehler

  • „Alpaka ist nur ein kleines Lama“ – nicht ganz richtig
  • Lamas sind keine Kamele
  • Hybride wie Huarizo entstehen nur durch Zucht

FAQ – Häufig gestellte Fragen

  1. Wie viele Lama Arten gibt es? Vier Hauptarten: Lama, Alpaka, Guanako, Vikunja
  2. Was ist der Unterschied zwischen Lama und Alpaka? Lamas sind größer, Lasttiere, längere Ohren. Alpakas kleiner, flauschiger, Wolle als Hauptnutzen
  3. Sind Guanacos und Vikunjas gefährdet? Vikunjas geschützt, Guanacos stabil, regional bedroht
  4. Welche Lama Art liefert die beste Wolle? Vikunja, gefolgt von Alpakas
  5. Können Lama Arten sich kreuzen? Ja, z. B. Huarizo (Lama x Alpaka)
  6. Wo leben Lama Arten ursprünglich? Alle stammen aus den Anden Südamerikas, manche domestiziert, manche wild

Fazit & weiterführende Links

Die Lama Arten – Lama, Alpaka, Guanako und Vikunja – zeigen die faszinierende Vielfalt der Neuweltkameliden. Lamas sind robust, Alpakas liefern weiche Wolle, Guanako und Vikunja leben wild. Die Zuchttypen bei Lamas und Alpakas machen sie noch vielseitiger.

Für Lama-Erlebnisse lohnt sich ein Blick auf Glückslama – hautnah Tiere erleben, Haltung kennenlernen, Wanderungen und pädagogische Angebote.Weitere vertrauenswürdige Infos zu Lama Arten und Neuweltkameliden findest du auf Wikipedia.

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